Archiv der Kategorie: MPU-Vorbereitung

Die MPU bestehen – dank Verkehrstherapie

Die MPU wirkt für viele Betroffene zunächst wie eine unüberwindbare Hürde. Und auch die Zahlen machen insgesamt eine eher durchschnittliche Prognose: 56% bestehen die MPU, 44% müssen sie wiederholen.
Zweifeln auch Sie daran, ob Sie die MPU schaffen können?
Mit der richtigen Vorbereitung sollte das definitiv kein Problem sein! Hilfe gibt es unter anderem in MPU-Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen. Als sehr wirksam hat sich ebenfalls die Verkehrstherapie gezeigt. Diese kann zum Beispiel vor Ort bei einem auf dieses Gebiet spezialisierten Psychologen durchgeführt werden. Dabei gibt es aber häufig zwei Probleme: komplizierte Anfahrtswege beziehungsweise schlechte Erreichbarkeit mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und Wartezeiten von mitunter mehreren Monaten.
Die MPU-Vorbereitung kann aber auch online durchgeführt werden, wie zum Beispiel auf der Plattform von mentavio.

Sie fragen sich, wie das funktioniert? Oder wollen genauer wissen, wie eine MPU-Vorbereitung online abläuft?
Lesen Sie hier ein Interview mit der erfahrenen Beraterin Susanne Rikus-Himmelreich zum Thema Online-Verkehrstherapie.

Online auf die MPU vorbereiten

Wer unvorbereitet zur Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU) geht, verringert seine Chancen auf ein positives Gutachten erheblich. So rasselten 41 Prozent aller Antragsteller, die sich zwecks Wiedererlangung oder Beibehaltung ihrer Fahrerlaubnis einer Begutachtung ihrer Fahreignung unterzogen, bei der MPU durch (Daten von 2015). Wer gut vorbereitet zur MPU geht, hat hingegen relativ gute Chancen, die MPU im ersten Anlauf zu meistern und mit einem positiven Gutachten nach Hause zu gehen. Eine vergleichsweise neue Möglichkeit, sich auf die Fahreignungsüberprüfung vorzubereiten, stellen Onlineangebote dar, die eine MPU-Beratung und -vorbereitung im Rahmen einer Verkehrstherapie per Internet ermöglichen.  Das Mein-Mobile-Magazin hat kürzlich ein Interview mit einer Betroffenen veröffentlicht, die sich über die psychologische Beratungsplattform mentavio auf die MPU vorbereitet hat. Das vollständige Interview können Sie direkt beim Mein-Mobile-Magazin unter diesem Link abrufen.

Machen Sie sich nicht zum Opfer! Wählen Sie einen professionellen Anbieter für Ihre MPU-Vorbereitung.

Wenn auch Ihnen ein Schreiben mit der Aufforderung zugegangen ist, ihren Führerschein unverzüglich abzugeben oder Ihnen der Führerschein gleich vor Ort von der Polizei abgenommen wurde, dann gibt es dafür nur eine einzige ehrliche Erklärung: Sie sind ein Trunkenheitsfahrer, Drogenfahrer, Punktemacher, kurzum: ein Straftäter oder mindestens ein Mensch, der es mit den Verkehrsregeln nicht so genau nimmt. Der Staat hat Sie nun auf dem Kieker, und selbst wenn Sie Ihren Führerschein nach einem Gerichtsurteil zu Ihren Gunsten ohne eine MPU zurück erhalten, können Sie sich sicher sein, dass Ihr Name samt Vorgeschichte nun aktenkundig ist. Deswegen dürfen sie auch davon ausgehen, dass Sie bis zu dem Tag, an dem Ihre Einträge aus den Akten gelöscht werden (nach 10 Jahren!), bei jeder allgemeinen Verkehrs-, Alkohol- oder Drogenkontrolle ganz genau unter die Lupe genommen werden. Denn Sie haben das Vertrauen des Staates, auf dessen Grundlage man Ihnen ihre Fahrerlaubnis irgendwann einmal erteilt hat, auf lange Zeit verspielt.

Die meisten Auto- und Motorradfahrer schätzen ihre Mobilität, und wer in ländlichen Regionen lebt oder seinen Lebensunterhalt als LKW-, Kurier- oder Taxifahrer verdient, der ist auf seinen Führerschein praktisch zwingend angewiesen. Es ist also völlig normal, dass Sie ihre Fahrerlaubnis schnellstmöglich zurück erhalten möchten. Doch die Entscheidung darüber liegt nun beim Staat, und der verlangt von Ihnen eine positives Gutachten, das sie selbst in Auftrag geben und auch noch zusätzlich zu dem Bußgeld und/oder den Kosten eines Gerichtsverfahrens bezahlen müssen, das man bereits gegen Sie verhängt hat. Man hat Sie als Täter entlarvt, und Sie befinden sich nun in der Bittstellerrolle, müssen eventuell mehrere Tausend Euro investieren. Dabei garantiert Ihnen niemand, dass Sie ihren Führerschein zurückerhalten. Diese Entscheidung hängt alleine vom Sachbearbeiter in ihrer Fahrerlaubsnisbehörde und einem positiven Gutachten ab.

Es gibt viele Wege, ein positives MPU-Gutachten zu erhalten. Sie müssen sich nicht zwangsläufig auf die MPU vorbereiten, denn Sie sind der Auftraggeber und Zahler des Gutachtens, und deshalb bleibt es auch Ihnen überlassen, wie Sie sich vorbereiten und was Sie dem Gutachter am Untersuchungstag alles erzählen möchten. Auf den anderen Seite besteht jedoch ein gewisser faktischer Zwang, denn wenn Sie ihr Auto dringend benötigen und die zwingende Voraussetzung für eine neue Fahrerlaubnis ein positives MPU-Gutachten ist, dann müssen Sie wohl auch eine MPU absolvieren. Der einzige Ausweg wäre ein neuer Führerschein im Ausland, doch die Voraussetzungen dafür sind mittlerweile sehr streng, und wenn Sie in Deutschland leben und ihren Wohnsitz nicht gerade im Grenzgebiet haben, dürfte es Ihnen schwerfallen glaubhaft nachzuweisen, dass Sie z. B. in Deutschland beschäftigt sind, ihren Hauptwohnsitz aber in Polen oder Tschechien haben.

Wer unter einem Zwang leidet, ist ein gefundenes Opfer für diejenigen, die dadurch ihren Lebensunterhalt verdienen. dass sie diesen Zwang bedienen. Das gilt für die Tabakindustrie, für den Drogendealer und leider auch für eine unseriöse MPU-Vorbereitungsindustrie, die Ihnen ihr Geld aus der Tasche ziehen will. Wenn Sie den Begriff MPU-Vorbereitung auch nur einmal bei Google eingeben, werden Sie einige dieser Anbieter innerhalb weniger Sekunden finden. Sie werben mit Bestehensgarantien, Geld-zurück-Garantien und weiteren Heilsversprechen und haben nur das Ziel vor Augen, ihre Bittstellerrolle auszunutzen und an ihrer MPU-Problematik möglichst viel zu verdienen. Fallen Sie darauf nicht herein. Machen Sie sich nicht zum Opfer. Seien Sie Täter, nur diesmal bitte im positiven Sinne, und bereiten Sie sich vernünftig und seriös auf den Tag ihrer MPU vor. Dazu benötigen Sie Zeit, Geld und eventuell auch die professionelle Unterstützung durch einen Verkehrspsychologen oder akkreditierten heilkundlichen Verkehrstherapeuten. Meiden Sie hingegen alle unseriösen Anbieter, die

  • Ihnen versichern, die richtigen Antworten auf die MPU-Fragen zu geben. Die MPU ist nämlich kein Test, sondern eine Untersuchung. Die Fragen stehen nicht fest, sondern ergeben sich aus dem Gesprächsverlauf. Und da Gutachter permanent angelogen werden, können Sie sich sicher sein, dass der Gutachter auch nur beim kleinsten Widerspruch nachbohren wird und Sie sich mit großer Wahrscheinlichkeit verzetteln werden.
  • Ihnen versprechen, dass man Sie sicher durch die MPU bringt. Niemand bringt Sie sicher durch die MPU. Das können nur Sie selbst, indem Sie ihre Vergangenheit einschließlich der psychologischen Ursachen Ihrer Regelverstöße aufarbeiten und dem Gutachter glaubhaft versichern, dass Sie sich nachhaltig geändert haben, und wie Sie das angestellt haben.
  • Sie mit einer Geld-zurück-Garantie ködern wollen. Diese Vorbereiter verdecken die unseriösen Bedingungen oft im Kleingedruckten oder verlangen astronomische Beratungspreise.
  • keinerlei professionelle Ausbildung zum Verehrstherapeuten durchlaufen oder von überhaupt keiner Stelle akkreditiert sind. Die Akkreditierung erfolgt übrigens durch die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt). Darüber hinaus gibt es die in Luxemburg ansässige EURAC, die heilkundliche Verkehrstherapeuten zertifiziert.

Eine Auswahl akkreditierter verkehrspsychologischer Berater finden Sie z .B. in unserem Anbieterverzeichnis MPU-Vorbereitung. Darüber hinaus können Sie sich auch online von zuhause aus auf die MPU vorbereiten. Verkehrstherapeutische Beratung über Video, E-Mail, Chat sowie per Telefon erhalten Sie z. B. bei mentavio, der Onlineplattform für psychologische Beratung.